Honda Civic Sedan Touring

Noch bis Ende des Monats wird es für viele tausend Mitarbeiter von Honda, Nissan und BMW in den USA unbezahlten Zwangsurlaub geben. Bild: Honda

| von Jonas Rosenberger

Die betroffenen Werke der Hersteller sind keiner Gewerkschaft angeschlossen. Die Mitarbeiter können Anträge auf Arbeitslosengeld in ihrem Bundesstaat stellen. Die Hersteller haben versichert, den größten Teil der Arbeiter nach der Krise wieder beschäftigen zu wollen. Bei Nissan sind rund 10.000 Angestellte seit dem 6. April betroffen, bei Honda sind es rund 16.900, die aber noch bis zum 13. April ihre Gehälter beziehen. Am 1. Mai will Honda seine Produktion wieder anfahren.

Auch BMW schickt seine Arbeiter in den unbezahlten Urlaub. Das gilt für die zusätzlichen drei Wochen, in denen das Unternehmen seine Produktion eingestellt hat. Das weltgrößte BMW-Werk in Spartanburg (Bundesstaat South Carolina) wird nach aktueller Planung noch bis zum 30. April geschlossen bleiben. Toyota will seine Werke am 20. April wieder anfahren. Bis zum 11. April sollen alle Angestellen ihre Bezüge weiterhin erhalten. Bis Ende April werden die Produktionsausfälle in den USA einen Rückgang um 1,7 Millionen Fahrzeuge bedeuten, schätzt IHS Markit.