Lynk & Co_Modell_Premiummarke_Geely

Deutschen OEM zeigen, dass man technologisch mithalten kann: Deutschland sol einer der Hauptmärke der neuen Marke Lynk & Co werden. Bild: Lynk & Co

Geely stellte die neue Submarke vor wenigen Tagen in Götheborg und Berlin vor. Die deutsche Hauptstadt wurde dabei offenbar nicht nur gewählt, weil Berlin ein gesellschaftlicher Hotspot ist, es ist auch ein Fingerzeig wie der Rollout der chinesischen Marke erfolgen könnte. Klar ist: das erste Modell, der  Lynk & Co 01, kommt Mitte 2017 zunächst in China in den Verkauf und wird dort im Geely-Werk in Thaizou/China gebaut, nächste Station könnte dann Westeuropa und Deutschland sein.

Ganz klares Ziel der Chinesen ist es, mit der neuen Marke, die oberhalb von Geely und unterhalb von Volvo positioniert ist, endlich den globalen Erfolg als Hersteller zu packen. Dafür gilt immer noch: wer im Autoland Deutschland erfolgreich ist, der schafft es überall. So sieht man das auch bei Geely. Alain Visser, Marketing- und Vertriebschef von Geely sagte gegenüber Reuters, dass man den deutschen Wettbewerbern mit dem Auto zeigen wolle, dass man mit dem Produkt mit den deutschen Marken mithalten könne – das am besten durch direkten Wettbewerb in Deutschland.

 

Dieser dürfte aber knallhart werden. So verweist IHS Automotive auf den massiven Wettbewerb, der gerade in Westeuropa und speziell in Deutschland im Segment qualitativ hochwertiger SUV herrscht. Hier als neue Marke Fuß zu fassen, sei eine große Herausforderung.

Das erste SUV der Marke Lynk & Co steht auf der gemeinsam mit Volvo im Joint-Venture-Unternehmen CEVT (China Euro Volvo Technical Center) entwickelten CMA-Architektur. Erstes Volvo-Modell von dieser Plattform wird der XC40 im Jahr 2018.