Neue Autos auf einem Parkplatz.

Der US-Automarkt kommt auch im Februar nicht so recht in die Gänge. Bild: pixabay/niekverlaan

Für Volkswagen geht es weiter bergauf. Die Wolfsburger steigerten ihren Absatz in den USA um 12,7 Prozent auf 25.145 Fahrzeuge. Für Januar und Februar zusammen ergibt sich bei VW ein Absatzplus von 14,8 Prozent. Bei Audi betrug das Plus im abgelaufenen Monat 17,3 Prozent auf 13.741 Stück. Auch der Premium-Konkurrent Mercedes-Benz legte zu. Er verkaufte mit 24.522 Autos 6,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Porsche kam mit 2,1 Prozent auf ein kleines Plus.

Unter den "Big Three" aus Detroit sich nur Marktführer General Motors (GM) steigern. Der Konzern verbesserte seinen Absatz um 4,2 Prozent auf 237.388 Einheiten. Ford dagegen verbuchte einen Rückgang um 4 Prozent auf 207.464 Einheiten. Die Entwicklung bei Ford war uneinheitlich: Während der Pkw-Absatz um 24 Prozent einbrach, kletterten die SUV-Verkäufe auf ein Rekordhoch. Dank der niedrigen Treibstoffpreise sind große Autos bei den US-Kunden besonders gefragt. Fiat Chrysler musste gleichwohl einen Rückgang um 10 Prozent auf 168.326 Fahrzeuge hinnehmen.

Noch liegen nicht alle Daten vor, aber Analysten gehen von nur leicht höheren Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Um die Absätze anzukurbeln, setzen die Hersteller sehr stark auf Rabattprogramme.

"Wir gehen von einer leichten Erhöhung im Februar aus, obwohl der Monat wegen des schlechten Wetters schwach gestartet ist", sagte Analystin Deirdre Borrego von J.D. Power. Das sei zum großen Teil den Anreizprogrammen der Autobauer geschuldet, in denen die Analystin eine "fundamentale Bedrohung für die langfristige Verfassung der Branche" sieht.