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Die Geely Holding gibt beim Aufbau neuer Kapazitäten für die Fertigung von Elektroautos mächtig aufs Gas: Jetzt investiert die Volvo-Mutter fünf Milliarden US-Dollar in den Bau eines NEV-Komplexes. Bild: Geely

| von Frank Volk

Die chinesische Holding mit den Kernmarken Geely und Volvo sorgt derzeit für Schlagzeilen in dichter Frequenz: (noch) hinter den Kulissen laufen Verhandlungen über einen Einstieg bei Daimler und frisch vollzogen ist die Übernahme eines Anteils von 8,2 Prozent an Volvo Trucks.

Eine weitere Meldung von strategisch großer Tragweite flatterte gestern (Montag, 12. Februar) auf den Tisch: ZGH hat mit der Regionalregierung von Changxing in der Provinz Zhejiang einen Vertrag zum Bau eines NEV-Produktionskomplexes unterzeichnet. Das Investitionsvolumen wird von lokalen Medien auf umgerechnet rund fünf Milliarden US-Dollar beziffert. Geplant seien neben einem NEV-Werk, eine Getriebefertigung und Zuliefererpark. Das Projekt soll in zwei Phasen realisiert werden, die Bagger anrollen sollen im Oktober. Welche Fahrzeuge dort produziert werden sollen, ist noch nicht bekannt.

Das massive Investment steht vor dem Hintergrund der 2019 kommenden NEV-Quote und dem staatlich ausgegebenen Ziel, die NEV-Produktion bis 2020 auf zwei Millionen Einheiten zu steigern. 2017 wurden in China 794.000 Elektroautos lokal gefertigt.    

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