2016 Hyundai Creta

Der Hyundai Creta wird ab jetzt auch in Sankt Petersburg gefertigt. Bild: Hyundai

Die Serienproduktion des neuen Creta, Ableger des ix25, ist in Sankt Petersburg laut einem Bericht von Skrin Newswire angelaufen. Zuvor hatte Hyundai in sein wichtigstes russisches Werk 100 Millionen US-Dollar investiert, um die Fertigungsanlagen auf den neuesten Stand zu bringen. Bereits seit März wurden in dem Werk testweise Creta-Modelle gefertigt. Nun soll durch die Serienproduktion des Crossover der russische Markt bedient werden. Dieser ist für das Unternehmen von besonderer Bedeutung. Die Modelle von Hyundai gehören zu den drei am häufigsten verkauften Fahrzeugen in Russland. Allerdings leidet auch der koreanische Hersteller unter der andauernden Krise der russischen Wirtschaft. Der Vorstandsvorsitzende Chung Mong-Koo sagte dazu, dass sich der Hersteller trotz der wirtschaftlichen Lage nicht vom russischen Geschäft distanzieren werde. Vielmehr werde man seine Bemühungen angesichts der Lage in Russland verdoppeln.

Laut IHS Automotive leidet Hyundai mehr als andere Hersteller unter der schlechten wirtschaftlichen Lage. Während die Autoverkäufe in Russland im ersten Halbjahr 2016 lediglich um 12,5 Prozent sanken, fiel der Absatz der Koreaner sogar um 19 Prozent auf 70.000 Einheiten. Die Experten von IHS erwarten bis 2018 auch kein Absatzwachstum in Russland. Bis Hyundai wieder auf das Rekordniveau von 2013 gelangt, wird es wohl noch bis Mitte des nächsten Jahrzehnts dauern.