Jaguar-XF_Longwheel_China

Findet bei der betuchteren Kundschaft in China offenbar den erhofften Anklang: Langversion des Jaguar XF. Bild: Jaguar

| von Frank Volk

Dass aber auch bei den zuletzt so erfolgreichen Briten die Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigen die weltweiten Absatzzahlen. Dort fiel das Juli-Plus mit 3,6 Prozent (46.074 Einheiten) relativ bescheiden aus. Dafür läuft´s in China, dem für die Wachstumspläne von JLR wichtigsten Markt, umso besser. Getrieben von der Langversion des Jaguar XF kletterte der Fahrzeugabsatz im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 34 Prozent. Zum positiven Ergebnis trugen auch starke Verkaufszahlen von Jaguar F-Pace, Discovery Sport und Range Rover Sport bei.

Angesichts der aktuellen Entwicklung ist bereits jetzt klar, dass JLR in China ein im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2016 ein deutlich besseres Ergebnis einfahren wird. 2016 waren von den Marken Jaguar und Land Rover zusammen 137.500 verkauft worden. Zum Vergleich: 2010 hatte man bei schmalen 26.500 Einheiten gelegen.

Absatz in 10 Jahren fast verzehnfacht 

Damit ist die Erfolgsfahrt längst nicht zu Ende. Die Experten von IHS Markit prognostizieren bis 2020 einen weiteren Anstieg auf rund 223.000 Einheiten. Einen deutlichen Schub dürfte der kürzlich vorgestellte Jaguar E-Pace bringen. Der kleinere Bruder des F-Pace wird außer bei Magna in Graz ab Anfang 2018 auch in Changshu produziert. Beim Autowerk dort haben die Briten erst kürzlich eine Motorenfertigung eröffnet.

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