Volkswagen E-Golf, Elektromobilität

E-Golf beim Aufladen: Manche Elektroautohersteller befürchten, dass sie durch das geplante Investitionsprogramm von Volkswagen in den USA benachteiligt werden könnten. (Bild: Volkswagen)

Infolge des Diesel-Skandals stimmte Volkswagen einem milliardenschweren Investitionsprogramm in den USA zu. Damit verpflichtet sich der Hersteller, 2 Milliarden US-Dollar in grüne Automobiltechnologien zu investieren. Davon sind 1,2 Milliarden für die gesamten USA bestimmt. Die restlichen 800 Millionen US-Dollar sollen in Projekte in Kalifornien fließen.

Nun haben sich allerdings mehrere Hersteller von Elektrofahrzeugen laut Reuters in einem Brief an die US-Regierung gewandt. Sie fordern eine unabhängige Kontrolle der von VW geplanten Maßnahmen. Diese könnten aufgrund der Höhe der Investitionssumme zu einer Benachteiligung anderer Hersteller führen - zum Beispiel beim Thema Ladetechniken oder Aufladestationen. Bisher hat VW allerdings noch keine Investitionspläne vorgelegt. Wenn es soweit ist, müssen diese aber von der US-Umweltbehörde und dem kalifornischen Amt für Luftreinhaltung genehmigt werden. Eine gewisse Kontrolle ist somit bereits jetzt garantiert.

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