Saab_NEVS_Elektromobilität

Der großen Ankündigung folgt nicht zum ersten Mal die Enttäuschung: Saab-Nachfolger NEVS hat seine Werks-Pläne in Schweden verschoben. (Bild: NEVS)

Ursprünglich wollte NEVS noch dieses Jahr hunderte Stellen in Trollhättan schaffen. Wie Nordisk Industri berichtet, hat das Unternehmen diese Pläne nun allerdings verschoben. Grund dafür ist die Überarbeitung der Produktionsstrategie des Herstellers. Eigentlich sollten in Trollhättan Karosserieteile für die Produktion von NEVS gefertigt werden. Es ist allerdings fraglich, ob das Unternehmen an dieser Strategie festhält, da die Endmontage der Autos in China erfolgen soll.

Zudem ist NEVS erst vor kurzem bei Fujin Long Ma eingestiegen. Das chinesische Unternehmen stellt elektrische Minivans her und verfügt über die Kapazitäten zur Produktion von 150.000 Fahrzeugen im Jahr. Es stelle sich somit die Frage, ob eine Produktionsanlage in Schweden überhaupt noch Sinn ergebe. Im alten Saab-Stammwerk geht es unterdessen in kleinen Schritten voran. In diesem Jahr hat der Autobauer laut eigenen Angaben 30 Arbeitsplätze in Trollhättan geschaffen.

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