VW_Batteriezellen_Müller

Klare Absage an eigene Batteriezell-Produktion für Elektroautos: VW-Konzernchef Matthias Müller. (Bild: VW/Archiv)

Angesichts der hohen Kosten bezeichnet Müller den Bau einer eigenen Batteriezell-Prodoktion im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten als "Witz". Man sehe sich aber die gesamte Prozesskette genau an - von der Beschaffung der knapper werdenden Rohstoffe über die Fertigung der ganzen Batterie bis zum Einbau ins Auto.

Viele Analysen liefen derzeit hierzu, berichtete Müller. "Dann werden wir - wohl noch in diesem Jahr - bekanntgeben, wie wir mit diesem Thema umgehen." Die hohen Kosten für die Batterien von Elektroautos gelten neben der geringen Reichweite und der dünnen Ladeinfrastruktur in Deutschland als größter Hemmschuh für einen Durchbruch der Technologie.

Daimler hatte sich Ende 2015 aus der Batteriezell-Fertigung in Kamenz (Sachsen) zurückgezogen, baut dort aber weiter Batterien. Der US-Elektroautopionier Tesla baut derweil zusammen mit Panasonic riesige Fabriken. VW erwägt den Bau eines Werks für Batterien und Elektroantriebe insgesamt. Erst kürzlich hatte Jaguar Land Rover den gemeisamen Bau einer Batteriezell-Fabrik mit anderen Herstellern angeregt.   

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