Fisker_Henrik_Fisker-Karma

Meldet sich mit neuer Firma zurück und kündigt für Mitte 2017 erstes Modell an: Elektroauto-Pionier Henrik Fisker, hier vor dem Karma, das Autos, das im 2007 wirtschaftlich das Genick brach. Archivbild: Fisker

Die Pläne bestätigte der Däne, der einst als Designer legendärer Modelle wie dem BMW Z8 und Aston Martin DB9 zu Ruhm gekommen war, gegenüber Bloomberg . Unter dem Dach der Fisker Inc. soll bereits Mitte 2017 ein neues Elektrofahrzeug vorgestellt werden. Dieses, tönte der extrovertierte Manager, der auch noch gleich die Fisker nanotech aus der Taufe gehoben hat, werde mit einer Technologie antreten, wie man das in dieser Qualität – auch gerade bei den Batterien – noch nicht erlebt habe.

Zum Auto selbst sagte der Fisker , der auch als Aufsichtsrat und CEO der neuen Gesellschaft firmiert, wenig . Angekündigt wurde lediglich ein „sportliches und geräumiges“ Fahrzeug mit einer Reichweite in der Gegend von 700 Kilometern und einer extrem langen Lebensdauer der Akkus. Das Fahrzeug  sei  vom Karma inspiriert, optisch werde das neue Modell  nichts mit diesem zu tun haben. Ähnlich der Strategie von Tesla-Chef Elon Musk, soll dem Luxusauto im zweiten Schritt ein massentaugliches Fahrzeug in der Preisklasse von etwa 40.000 US-Dollar folgebn.

Der Fisker Karma gehörte in den Jahren 2006 und 2007 zu den am meisten gehypten Elektroautos der Welt. Der Erfolg blieb allerdings aus, der Däne fuhr mit dem Wagen in die Pleite. Die Reste von Fisker Automotive wurden von der chinesischen Wangxiang Gruppe aufgekauft, die mit Karma Automotive eine eigene Elektroautomarke gegründet hat. Erst kürzlich wurde das erste Modell der Marke, der Revero, vorgestellt. Ein Auto, das ganz in der Optik des von Henrik Fisker geschaffenen Karma daher kommt.