Der US-Autobauer hatte 2016 ein gutes Jahr, was sich in klingender Münze für Konzernchef Mark Fields nieder schlägt. Die Gesamtbezüge, die sich aus Grundgehalt, Pensionsrücklagen, Aktienoptionen und Bonuszahlungen zusammensetzen, summieren sich für den 56-jährigen Manager auf 22,1 Millionen US-Dollar, rund 19 Prozent mehr als im Jahr 2015. Mit diesem Salär kommt der stets braungebrannte Fields in die Nähe des höchsten bei Ford je gezahlten CEO-Gehalts: Alan Mulally kassierte in seinem letzten Jahr bei dem US-Autobauer 23,2 Millionen. Spannend wird nun die Frage, ob Fields damit zum bestbezahlten Automanager 2016 aufsteigt. Im Jahr zuvor war dies Mary Barra mit 28,59 Millionen US-Dollar. Allerdings waren darin mehrere Millionen an Einmalzahlungen für Aktienoptionen enthalten. Insofern dürfte Barras Gehalt, das noch nicht veröffentlicht wurde, für 2016 deutlich geringer ausfallen.

Sergio Marchionne, Chef des Fiat-Chrysler-Konzerns, kassierte unter den "Big 3" in den USA mit 11,5 Millionen US-Dollar am wenigsten, liegt aber im Vergleich zu den Spitzenmanagern deutscher Autobauer immer noch weit voran: Daimler-Chef Dieter Zetsche erhielt für 2016 7,6 Millionen Euro; VW-Konzernlenker Matthias Müller folgt mit 7,25 Millionen Euro knapp dahinter.

437.000 US Dollar für Umzug nach Deutschland

Noch nicht veröffentlicht sind die Zahlen für den Vorstandsvorsitzenden der BMW Group, Harald Krüger. Nachdem dieser aber für seine sieben Monate an der Konzernspitze im Jahr 6,2 Millionen einstrich, dürfte er 2016 auf Augenhöhe mit Zetsche und Müller liegen.

Und wird damit nicht viel höher entlohnt als ein Europachef bei Ford: Jim Farley kassierte für 2016 6,72 Millionen – 437.526 Dollar an Aufwendungen für den Umzug nach Deutschland inklusive.