Joachim Damasky startet im Mai beim VDA als Chef-Technik-Lobbyist

Joachim Damasky startet im Mai beim VDA als Chef-Technik-Lobbyist

Joachim Damasky tritt im Mai die Nachfolge von Ulrich Eichhorn an. Er bekleidete das Amt zwischen (2012 und 2016). Davor war Hans-Georg Frischkorn nur 19 Monate Technik-Geschäftsführer (1. Juni 2010 bis 31.12.2011). Sein Vorgänger war Thomas Schlick, der zwischen Oktober 2003 und Juni 2010 die Geschäftsführung im Bereich Technik und Umwelt verantwortete.

Damasky wird als neuer VDA-Technik-Chef herstellergruppenübergreifend für die Themen Technik, Sicherheit, Umweltschutz, Forschung, Qualitätsmanagement, Elektromobilität sowie das Vernetzte und Automatisierte Fahren verantwortlich sein. Zudem übernimmt er auch die VDA-Interessen in verschiedenen Gremien, beispielsweise DIN, ISO und TÜV.

Joachim Damasky stammt aus Gießen und hat an der TU Darmstadt von 1981 bis 1988 Elektrotechnik studiert. Von 1989 bis 1994 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektrische Energieversorgung (Fachgebiet Lichttechnik); 1995 promovierte er. Zu seinen Karriereschritten zählen Stationen bei Hella (Lippstadt) und Behr Hella (Hessental). Bis September 2015 war Damasky Mitglied des Vorstands der Webasto Gruppe und dort verantwortlich für den Geschäftsbereich Thermo und Comfort. Unter anderem verantwortete er die Neuausrichtung und den Ausbau des Konzernbereichs Elektromechanik und Elektronik. Außerdem initiierte er die Entwicklung und Markteinführung eines innovativen elektrischen Heizsystems für Hochvolt-Bordnetze zur kraftstoffunabhängigen Beheizung von Hybrid- und E-Fahrzeugen.

Damasky arbeitete viele Jahre ehrenamtlich in VDA-Gremien. Seit 2008 war er stellvertretender Vorsitzender des VDA-Entwicklungsleiterkreises der Herstellergruppe III (Teile und Zubehör). Zudem vertrat er Webasto im VDA-Arbeitskreis Aftermarket der Herstellergruppe III sowie im Ausschuss Aftermarket der Herstellergruppen I, II und III. VDA-Präsident Matthias Wissmann betont: „Mit Doktor Damasky gewinnt der VDA für die Geschäftsführung einen branchenweit anerkannten Automobilexperten mit langjähriger Vorstandserfahrung bei einem unserer großen Zulieferer. Insbesondere seine Expertise im IT- und Elektronikbereich ist für die Megatrends der Zukunft – die Elektromobilität sowie das Vernetzte und Automatisierte Fahren – von zentraler Bedeutung für die Arbeit im VDA. Herr Damasky verfügt – zusätzlich zu seinen hohen Management-Qualitäten – über viele Jahre Verbandserfahrung in unseren Gremien sowie ein tiefes Verständnis für die Zusammenarbeit von Automobilherstellern und Zulieferern, die ein wesentliches Aufgabenfeld des VDA darstellt.“