BASF Global Battery Alliance Batterietechnologie

Die Autoindustrie ist bei BASF mit einem Anteil von mehr als 15 Prozent größter Umsatzbringer. Der Chemieriese setzt angesichts des Wandels in der Automobilindustrie weiter auf gute Geschäfte mit Batterietechnologien. Bild: Global Battery Alliance

Der Chemieriese BASF setzt angesichts des Wandels in der Automobilindustrie weiter auf gute Geschäfte mit Batterietechnologien. Vom Konzern hergestellte Grundmaterialien für die in Elektroautos benötigten Batteriezellen machten rund 70 % des Wertes einer Batterie aus, sagte Vorstandschef Martin Brudermüller am Donnerstag (24. Januar 2019) auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Der Dax-Konzern beherrsche die Technik, Batteriezellen für unterschiedliche Autotypen herzustellen - sowohl für leistungsstarke schnelle Autos, als auch für kleinere mit weniger Reichweite, sagte der Manager.

BASF organisiert sich mit anderen Firmen in der Organisation Global Battery Alliance, um unter anderem die Auswirkungen des Rohstoffabbaus von Kobalt im Kongo zu begrenzen. Kobalt wird in der Lithium-Ionen-Batterietechnik benötigt. Die Hauptvorkommen liegen in dem afrikanischen Land und werden häufig durch Kinderarbeit ausgebeutet.

Die Autoindustrie ist bei dem Chemiekonzern aus Ludwigshafen nach früheren Angaben mit einem Anteil von mehr als 15 % größter Umsatzbringer. Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien ist nach Angaben der Batterieallianz von 2005 bis 2015 jährlich im Schnitt um 15 % gewachsen. Von aktuell 65 Mrd US-Dollar (57,5 Mrd Euro) soll er laut Schätzungen bis 2025 auf 100 Mrd Dollar zulegen.