BASF Schwarzheide

Die Anlage zur Herstellung von Kathoden für Batteriezellen in Schwarzheide soll 2022 in Betrieb gehen und jährlich Batteriematerial für etwa 400.000 Elektrofahrzeuge produzieren. Bild BASF

| von Roswitha Maier

Der Standort werde Vorprodukte aus einer BASF-Anlage in Finnland verwenden, teilte das Unternehmen mit. Vorgesehen sei, beide Anlagen 2022 in Betrieb zu nehmen.

Der Standort in Schwarzheide werde Kathodenmaterialien mit einer Anfangskapazität produzieren, die eine jährliche Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen ermöglicht, hieß es. Die Anlage werde Teil eines mehrstufigen Investitionsplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge.

Die Pläne für die Fabrik zur Herstellung von Kathoden für Batteriezellen waren Ende vergangenen Jahres bekanntgeworden. Hintergrund für die Ansiedlung ist demnach eine Entscheidung der EU-Kommission, wonach die Batteriezellenfertigung in der Europäischen Union mit bis zu 3,2 Milliarden Euro bezuschusst werden kann. Dabei geht es um die sogenannte Batterieallianz, an der sieben Staaten beteiligt sind. Für Deutschland gilt eine Förderobergrenze von 1,25 Milliarden Euro, die als staatliche Beihilfen beigesteuert werden können.

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