Aston Martin_Hypercar_AM-RB001

Das Aston Martin Hypercar AM-RB 001: wesentliche Elektronikteile kommen von Bosch. Bild: Aston Martin

Konkret liefert Bosch außer der Motorsteuerung das ESP-System sowie die Steuereinheit für die Traktionskontrolle – kein unwesentliches Teil für einen Boliden mit 1.000 PS. Außerdem auf der Liste der Technik-Partner für den drei Millionen Euro teuren Edelboliden: der 6.5-Liter V-12-Motor kommt von Cosworth, die Sieben-Gang-Paddelschaltung wird von Ricardo desihned und produziert, das Hybrid-Batteriesystem steuert Rimac bei. Von Multimatic kommt das Kohlefaser-Cockpit, von Surface Transforms die Karbonbremsscheiben.

Mit dem AM-RB 001 wollen die Briten neue Maßstäbe setzen. Der Wagen solle technologisch die Grenzen eines für öffentliche Straßen gebauten Wagens ausloten, Aston Martin will seine geballte technologische Kompetenz mit der Flunder unterstreichen. Der 1000 PS Renner erhält hat ein Leistungsgewicht von etwa einem PS pro Kilogramm Gewicht. Der Topspeed soll bei über 400 km/h liegen.

Gegenüber dem Showfahrzeug dürfte sich die Optik des Serienfahrzeugs nur in Nuancen ändern. Aber was heißt schon Serie: die Produktionszahl des für Ende 2018 angekündigten Wagens liegt bei 150. Um zahlungskräftige Kundschaft braucht sich Aston Martin-Chef Andy Palmer nicht zu sorgen: alle Auto sind bereits vergriffen , eine Warteliste umfasse meherere hundert Namen  – und das bei einem Basispreis von 2,8 Millionen Euro.