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Bei Continental ist es im ersten Quartal besser gelaufen als offenbar erwarten. Dennoch spürte Conti die Coronakrise enorm: Bereinigt um Verkäufe und Wechselkurseffekte ging der Umsatz nach vorläufigen Zahlen zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent zurück. Bild: Continental

| von Roswitha Maier

Zuvor hatte Conti Anfang April bekanntgegeben, die Erlöse dürften von Januar bis Ende März nur zwischen 9,4 und 9,8 Milliarden Euro betragen haben. Dennoch spürte Conti die Coronakrise enorm: Bereinigt um Verkäufe und Wechselkurseffekte ging der Umsatz nach vorläufigen Zahlen zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent zurück. Auch beim operativen Ergebnis war das erste Quartal bei genauerem Hinsehen nicht so düster wie noch zuvor gedacht. Statt nur zwischen 2 und 3 Prozent Marge beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte Conti 4,4 Prozent.

Ende März verfügte Conti zudem über flüssige Mittel in Höhe von 2,53 Milliarden Euro. Für den 29. Februar hatten die Hannoveraner zuvor einen Wert von rund 2,3 Milliarden Euro angegeben. Die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich demnach zum Ende des Quartals auf 4,3 Milliarden Euro. Einen neuen Ausblick will Conti wegen der Unsicherheit um die Covid-19-Pandemie weiter nicht geben.