Die autonome Fernfahrt von New York nach San Francisco wird für die Assistenzsysteme von Delphi

Die autonome Fernfahrt von New York nach San Francisco wird für die Assistenzsysteme von Delphi (hier das Radarsystem) zum Härtetest. – Bild: Delphi

Auf seinem Weg quer durch den Kontinent wird das Demonstrationsfahrzeug vielfältigen und herausfordernden Fahrsituationen ausgesetzt sein; unterschiedlichem Wetter und Gelände sowie stark wechselnden Straßenverhältnissen vom Großstadtgewühl bis hin zur einsamen Überlandstraße. Von dieser Vielfalt erwarten sich die Ingenieure von Delphi wertvolle Erkenntnisse zur weiteren Optimierung des automatisierten Fahrens.

„Unsere bisherigen Testfahrten auf den Straßen von Kalifornien und Las Vegas festigten die Erkenntnis, dass wir mit unserem Ansatz des automatisierten Fahrens auf dem richtigen Weg sind“, erläutert Mike Thoeny, Managing Director, Electronic Controls Europe, der Delphi Sparte Delphi Electronics & Safety in der Wuppertaler Delphi Deutschland Zentrale. „Nun ist es an der Zeit, unser Demonstrationsfahrzeug dem ultimativen Härtetest auszusetzen. Bei dieser Fernfahrt ist es fast allen nur denkbaren Fahrsituationen ausgesetzt. Mit den dabei gewonnenen Daten werden wir unsere automatisierten Fahrfunktionen weiter optimieren.“

Das auf der Consumer Electronics Show (CES) 2015 in Las Vegas vorgestellte Demonstrationsfahrzeug ist mit zahlreichen innovativen Assistenzsystemen – für Stop-and-Go-Fahren, für Überlandfahrten inklusive Spurwechsel, für Stadtfahrten sowie zum automatisierten Parken – ausgestattet, die für eine reibungslose automatisierte Fahrt quer durch Nordamerika sorgen sollen. Radar-, Kamera und Lidarsensoren sorgen für eine Rundum-Umfelderfassung. Ein leistungsfähiger Multi-Domain-Rechner übernimmt das komplette Datenmanagement der automatisierten Fahrfunktionen.

Die funkbasierte V2X-Kommunikation (Car-to-Car und Car-to-Infrastructure) bietet zusätzliche Umfeldinformationen, die zur Optimierung der automatisierten Fahrfunktionen genutzt werden. Intelligente Softwarealgorithmen sorgen schließlich dafür, dass die Systeme auch bei komplexen Fahrsituationen immer die richtige Entscheidung treffen – etwa beim Einfädeln auf eine Autobahn, an Kreuzungen oder beim Überholen eines Radfahrers.

fv