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Gerade die Schwäche der Autobranche, mit der Covestro rund ein Fünftel des Umsatzes erzielt, hinterließ zuletzt Spuren. Nach zwei außergewöhnlich starken Jahren ging es mit den Gewinnen in den beiden ersten Quartalen 2019 deutlich bergab. Bild: Covestro

Die schwache Autokonjunktur und Wettbewerbsdruck stimmen den Kunststoffspezialisten Covestro wie erwartet für 2019 vorsichtiger. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte sich im Gesamtjahr auf 1,57 bis 1,65 Mrd Euro belaufen, wie der Dax-Konzern am Montag (28. Oktober 2019) in Leverkusen mitteilte. Das wäre ein Rückgang um rund die Hälfte im Vergleich zum außergewöhnlich starken Vorjahr. Bisher hatte Konzernchef Markus Steilemann einen operativen Gewinn von 1,5 bis 2,0 Mrd Euro angepeilt. Analysten erwarten im Durchschnitt aber bereits länger einen Rückgang auf 1,62 Mrd Euro.

Manager Steilemann rechnet zudem nun im Kerngeschäft mit einem Mengenwachstum im unteren einstelligen Prozentbereich, nach einem bisher angestrebten Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Beim operativen freien Mittelzufluss stellt Covestro nun für 2019 Wert zwischen 300 und 500 Mio Euro in Aussicht, nach bisher angepeilten 300 bis 700 Mio Euro.