Von der Werksschließung in Breuberg von Vibracoustic sind 240 Mitarbeiter betroffen

Von der Werksschließung in Breuberg von Vibracoustic sind 240 Mitarbeiter betroffen. Bild: Vibracoustic

Der Automobilzulieferer Vibracoustic informierte seine Mitarbeiter am heutigen Tag (19. Januar), dass der Standort Breuberg zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit geschlossen wird. Geplant ist es, die Produktion zu verlagern - davon sind derzeit 176 Mitarbeiter betroffen. Der Großteil der 64 Mitarbeiter aus den Bereichen IT, Materialentwicklung und Administration sollen ins nahe gelegene Weinheim versetzt werden.

Am Standort Breuberg wurden bereits in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung von bestehenden Prozessen und Kostenstrukturen umgesetzt. Aufgrund der angespannten Wettbewerbssituation und des steigenden Kostendrucks sei es dennoch nicht gelungen, die angestrebten Effizienz- und Ergebnisziele zu erreichen, so die
Geschäftsführung. Eine Schließung des Standorts Breuberg wäre deshalb unvermeidlich, heißt es.

Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat werden umgehend aufgenommen.

Vibracoustic erzielte 2015 einen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter an 43 Standorten in 19 Ländern. Vibracoustic entwickelt und fertigt Antriebs- und Fahrwerkkomponenten, die Schwingungen und
Geräusche reduzieren.