Schaeffler

Die Schaeffler Gruppe rechnet für das Jahr 2019 auf Basis der angepassten Prognose vom 29. Juli 2019 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum um minus 1 bis 1 Prozent. Bild: Schaeffler

Unter dem Strich sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um knapp ein Fünftel auf 212 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zwar verbuchte das Traditionsunternehmen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg um 2,6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, währungsbereinigt beträgt das Plus allerdings nur 1,2 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) ging um acht Prozent auf 327 Millionen Euro zurück, die Ebit-Marge lag mit 9,1 Prozent einen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert.

Die bereits im Sommer gekappte Prognose bestätigte der Konzern. Für 2019 rechnet Schaeffler demnach mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang von minus 1 Prozent bis zu einem Wachstum von 1 Prozent. Die Marge auf den Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereffekten dürfte bei sieben bis acht Prozent liegen.

Zudem gab Schaeffler bekannt, das Finanzchef Dietmar Heinrich seinen noch bis zum 31. Juli 2020 laufenden Vertrag aus persönlichen Gründen nicht verlängern werde. "Dietmar Heinrich hat in seiner Funktion als Finanzvorstand das Finanzressort gestärkt, die Kapitalmarktkommunikation verbessert und dazu beigetragen, die Effizienzprogramme der Schaeffler Gruppe umzusetzen. Meine Vorstandskollegen und ich respektieren seine Entscheidung mit Bedauern", erklärt Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Ein Nachfolger für Dietmar Heinrich steht noch nicht fest.