Stabilus Hauptsitz Koblenz

Mit einem Umsatz von 822 Millionen Euro im vergangenen Gechäftsjahr schnitt Stabilus etwas besser ab, als noch im August erwartet. Bild: Stabilus

| von Roswitha Maier

Das sind rund knapp 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund 11,7 Prozent des Umsatzes blieben als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) beim Unternehmen hängen - deutlich weniger als im Vorjahr.

Die im SDax notierte Aktie legte am Montagmorgen im frühen Handel um gut sieben Prozent zu. Im laufenden Jahr haben die Titel allerdings rund zwölf Prozent an Wert eingebüßt. In den zurückliegenden drei Jahren steht sogar ein Minus von rund einem Viertel zu Buche. Auf längere Sicht sieht es mit einem Plus von über der Hälfte in den vergangenen fünf Jahren dagegen deutlich besser aus.

Bei den Erlösen hatte Stabilus die Investoren im August auf rund 800 Millionen Euro eingestellt, bei der bereinigten Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf rund elf Prozent. Damals hatte der Konzern wieder eine neue Prognose gewagt, die aber deutlich unter jener lag, die Stabilus noch vor der Corona-Krise ausgegeben und Mitte März zurückgezogen hatte.

Da war das Unternehmen für das Geschäftsjahr noch von einem Umsatz von 970 bis 990 Millionen Euro bei einer bereinigten Ebit-Marge von 15 Prozent ausgegangen. Ein Jahr zuvor hatten die Erlöse 951,3 Millionen Euro und die bereinigte Ebit-Marge 15 Prozent betragen.

Angaben zum Nettogewinn machte Stabilus zunächst nicht. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni war der Spezialist für Gasfedern, Dämpfer und elektromechanische Antriebe wegen Wertberichtigungen im Zuge der Corona-Pandemie in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust nach Steuern betrug 16,4 Millionen Euro.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_apr" existiert leider nicht.