Thyssenkrupp

Umbau und die Stellenstreichungen in Deutschland sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit von Thyssenkrupps Geschäftsbereich Federn und Stabilisatoren wieder herzustellen. Bild: Thyssenkrupp

| von Roswitha Maier

Die Produktion soll im Werk Hagen gebündelt werden, wo aber ebenfalls Stellen wegfallen. "Die Restrukturierung der beiden Standorte ist ein unausweichlicher und richtiger Schritt, um den Geschäftsbereich aus der Verlustzone herauszuführen", sagte der Chef der Zuliefersparte Karsten Kroos. Die Wettbewerbsfähigkeit der beiden Werke sei in der jetzigen Form nicht mehr gegeben. Dafür seien das Preisniveau zu gering und die Überkapazitäten am Markt zu groß.

In Olpe, wo 330 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll die Produktion Ende 2021 auslaufen. Das Werk in Hagen will Thyssenkrupp auf eine stärker automatisierte Produktion umstellen. Dadurch sollen bis Anfang 2022 rund 160 Stellen entfallen. Mit den Arbeitnehmervertretern werde über einen Interessensausgleich und Sozialplan für beiden Standorte verhandelt.

Die Konzernspitze hatte den Geschäftsbereich Federn und Stabilisatoren, in dem in Deutschland, Ungarn, Brasilien, Mexiko und China rund 3.400 Mitarbeiter beschäftigt sind, im vergangenen Jahr auf den Prüfstand gestellt. Der Umbau und die Stellenstreichungen in Deutschland sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen.

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