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Gefährliche Airbags: Das Problem liege an einer Kontrolleinheit, die von der US-Tochter TRW des deutschen Autozulieferers ZF Friedrichshafen stamme. ZF teilte in einer Stellungnahme mit, sich der Fahrzeugsicherheit verpflichtet zu fühlen und bei der Untersuchung zu kooperieren. Bild: ZF

Die US-Verkehrsbehörde NHTSA untersucht einen möglicherweise lebensgefährlichen Airbag-Defekt in rund 12,3 Millionen Fahrzeugen. Die Behörde warnte am Dienstag (24. April 2019) vor der Gefahr, dass die Airbags wegen einer elektrischen Überlastung nicht wie vorgesehen beim Aufprall auslösen. Das Problem liege an einer Kontrolleinheit, die von der US-Tochter TRW des deutschen Autozulieferers ZF Friedrichshafen stamme. Es könne auch die Gurtstraffer betreffen.

Laut NHTSA geht es um Airbags in Autos von Fiat Chrysler, Hyundai, Honda, Mitsubishi, Toyota und Kia mit Baujahren von 2010 bis 2019. Der Aufsicht zufolge stehen mindestens ein Todesfall und zwei Unfälle mit Verletzten mit dem Defekt in Verbindung. Die Behörde hatte bereits 2018 begonnen, zu ermitteln.

ZF teilte in einer Stellungnahme mit, sich der Fahrzeugsicherheit verpflichtet zu fühlen und bei der Untersuchung zu kooperieren. Ein Unternehmenssprecher in den USA betonte, dass ZF die Verkehrsbehörde und die betroffenen Autobauer von sich aus informiert und sich von Anfang an an der Aufklärung des "komplexen Problems" beteiligt habe.