ZF Friedrichshafen

Der Autozulieferer ZF will in den nächsten Jahren bis zu 15.000 Stellen weltweit streichen. Bild: ZF

| von Roswitha Maier

Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie möglichst gering zu halten, habe man auf eine Fußgänger-Demo aber verzichtet, sagte eine Sprecherin der IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben. Stattdessen wollen die Teilnehmer Fahrräder, Motorräder, Autos und andere Fahrzeuge nutzen. Die Gewerkschaft rechnet mit rund 1.000 Demonstranten.

Der Autozulieferer ZF will in den nächsten Jahren bis zu 15.000 Stellen weltweit streichen, die Hälfte davon in Deutschland. Der technologische Wandel und jetzt die Corona-Pandemie treffen das Unternehmen hart, die Nachfrage ist eingebrochen - für dieses Jahr erwartet der Vorstand "hohe finanzielle Verluste".

Die Corona-Pandemie habe die Automobilindustrie in eine beispiellose Krise gestürzt, sagte ein Sprecher des Unternehmens. "Wir können verstehen, dass sich die Beschäftigten in dieser Situation Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen." Ziel sei es, mit Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaft ein Gesamtkonzept für ZF und seine Mitarbeiter zu vereinbaren. "Zu möglichen Auswirkungen auf einzelne Standorte können wir derzeit keine Aussagen treffen."

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