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Norma ist auf Verbindungstechnik spezialisiert und liefert vor allem Teile für die Autoindustrie und für landwirtschaftliche Bewässerungssysteme. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro. Bild: Norma

Der Zulieferer Norma Group hat trotz der Schwäche der Autoindustrie vor Jahresschluss seine Prognosen erreicht. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 6,6 % auf 1,08 Mrd Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch (13. Februar 2019) in Maintal auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Ohne Wechselkursveränderungen und Zu- sowie Verkäufe war das ein Plus von 7,7 %. Norma hatte 5 bis 8 % angepeilt, Analysten hatten mit einem Wert am oberen Ende der Bandbreite gerechnet. Im vierten Quartal hatte sich das Wachstum aus eigener Kraft allerdings mit 1,7 % deutlich verlangsamt.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen ging 2018 um 0,8 % auf 173,2 Mio Euro zurück. Die entsprechende Marge fiel von 17,2 auf 16 %, lag damit aber noch im Rahmen der Prognose der Hessen. "Zwar hat sich die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten auf Ergebnis und Marge ausgewirkt. Aber das starke organische Wachstum zeigt uns, dass unsere Produkte weltweit immer stärker gefragt sind", sagte Vorstandschef Bernd Kleinhens laut Mitteilung. Im Schlussquartal hat das Unternehmen ein Sparprogramm gestartet. Dieses soll ab 2021 zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses von 10 bis 15 Mio Euro jährlich führen.