Range Rover Evoque

Optisch könnte sich das Range Rover Sport Coupé unter anderem am Evoque orientieren. Die Heckpartie soll aber deutlich coupé-hafter ausfallen. Bild: JLR

Wie das britische Magazin Autocar berichtet, trägt der Wagen den internen Codenamen L 560, als offizielle Bezeichnung sei Range Rover Sport Coupé im Gespräch. Die Diskussionen wegen der Namensfindung seien aber noch im vollen Gange.

Anders sieht es da in puncto Technik aus, hier seien die grundsätzlichen Planungen schon im Wesentlichen abgeschlossen. So soll das geplante SUV-Coupé das gleiche Chassis wie der Jaguar F-Pace erhalten. Darüber hinaus soll der Wagen wie der F-Pace über eine Karosserie verfügen, die zum Großteil aus Aluminium besteht.

Motorseitig dürfte das Range Rover Sport Coupé auf die bewährten Sechs- und Achtzylinder Diesel- und Benzinaggregate aus dem JLR-Portfolio zurückgreifen. Einen Vierzylinder wie im F-Pace wird es aber wohl nicht geben. Dafür aber sei wie beim Jaguar-Bruder wohl eine batterie-elektrische Variante geplant, wie Unternehmens-Insider durchblicken ließen.

Bis zu zu 540 PS

Um aber mit den M- und AMG-Modellen der deutschen Wettbewerber konkurrieren zu können, pflanzen die Briten ihrem SUV-Coupé voraussichtlich den fünf Liter großen und dank Kompressor-Aufladung über 540 PS starken V8 ein, der auch schon andere Range Rover Modelle beflügelt. Da die britische Marke damit kalkuliert, dass die meisten zukünftigen Sport Coupé Kunden in Großstädten leben, soll es zudem eine Hybridversion des Wagens geben.

Als Produktionsstandort kommt das Jaguar Land Rover Werk Solihull in Frage. Hier könnte das Range Rover Sport Coupé dann bald nicht nur auf einer Linie mit dem F-Pace, sondern auch mit den Jaguar-Modellen XE und XF vom Band laufen. Marktstart sei laut britischer Medienberichte schon für kommendes Jahr anberaumt.