| von Stefan Grundhoff

Ansonsten sind die Überarbeitungen dezent, denn es gibt überaus leichte Retuschen an Front und Heck. Die Front mit LED-Scheinwerfern präsentiert sich dabei im neuen Gesicht der Marke Opel. Hinten und an den Flanken ist hingegen nicht viel passiert. Etwas rustikaler wird das Kompaktmodell durch den angedeuteten Unterfahrschutz vorne wie hinten. Geblieben sind der günstige Preis sowie das gute Platzangebot und der variable Innenraum. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 teilbar und lässt sich um bis zu 15 Zentimeter in der Länge verschieben. Dadurch wächst das Kofferraumvolumen von 410 auf 520 Liter. Werden die Rücksitze komplett umgeklappt, ist Platz für 1.255 Liter.

Das Motorenportfolio mit 1,2 Litern großen Benzinern (83 bis 130 PS) sowie 1,5 Liter großen Dieseln (102 und 120 PS) bleibt mit der Modellpflege unverändert. Überarbeitet wurde das Fahrwerk, das sich durch eine neue Federung / Dämpfung an Vorder- und Hinterachse sportlicher als bisher präsentieren soll. Dazu verspricht Opel eine direkter ansprechende Servounterstützung der Lenkung. Ein Allradantrieb bleibt auch weiterhin außen vor. Wenn es einmal rutschig wird, soll es das von Peugeot bekannte abgestufte Regelsystem von Anti-Schlupf-Regelung und ESP richten, das fünf verschiedene Fahrmodi bietet. Für Sicherheit des aufgefrischten Opel Crossland sorgen Head-up-Display, Notbremsassistent, Spurhalte- oder Totwinkelwarnung und Rückfahrkamera. Der neue Opel Crossland kommt Anfang 2021 auf den Markt. Die Preise dürften auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen, der bei rund 18.500 Euro beginnt.

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