Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt erfolgreich gestartet

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid: Ein spezielles Handlinggerät unterstützt die Beschäftigten dabei, die Batterie auf das Fahrwerk zu legen. Bild: Daimler

| von Götz Fuchslocher

Die A-Klasse mit Plug-in-Hybridantrieb wird im Mercedes-Benz Werk Rastatt auf derselben Linie gebaut wie die Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb. Entsprechend könne die Produktion von Fahrzeugen unterschiedlicher Antriebsarten flexibel und effizient angepasst werden, teilt der OEM mit. Erste Erfahrungen mit dem Bau von Elektrofahrzeugen sammelte Mercedes-Benz im badischen Werk bereits zwischen 2014 und 2017 mit dem B 250 e, einem Fahrzeug mit reinem Elektroantrieb.

Auf den Anlauf der hybriden B-Klasse vorbereitet

Der Autohersteller vergrößert das Plug-in-Hybrid Angebot im volumenstarken Kompaktwagen-Segment. Mit dem gleichzeitigen Produktionsstart von zwei Plug-in-Hybrid Varianten der A-Klasse beweise das Mercedes-Benz Werk Rastatt erneut seine enorme Flexibilität und Effizienz im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars, so Jörg Burzer, Mitglied des Vorstandes der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Produktion und Supply Chain Management. "Dementsprechend ist das Mercedes-Benz Werk Rastatt auch optimal für den baldigen Anlauf der hybriden B-Klasse vorbereitet.“

Produktion der A-Klasse Plug-in-Hybrid im Mercedes-Benz Werk Rastatt
Der Einbau der Batterie sowie der gesamten Leistungselektronik findet am Montageband statt. Bild: Daimler

Wie Mercedes-Benz mitteilt, werden die Beschäftigten in Rastatt durch eine Vielzahl digitaler Prozesse wie dem Arbeiten mit mobilen Endgeräten, den fahrerlosen Transportsystemen und der „papierlosen Fabrik" unterstützt. Mit der Produktion von Hybrid- und künftig reinen Elektrofahrzeugen leiste das Mercedes-Benz Werk Rastatt einen wichtigen Beitrag zur „Ambition2039“. Damit beschreibt Mercedes-Benz Cars den Weg zu nachhaltiger Mobilität und mehr Klimaschutz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bis 2039 strebe der Konzern eine CO2-neutrale Pkw-Neuwagenflotte an, bereits 2030 wolle Mercedes-Benz mehr als die Hälfte des weltweiten Pkw-Absatzes mit Plug-in-Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen erreichen, heißt es.

Ab 2022 soll der Strom fürs Werk komplett aus regenerativen Quellen stammen

Bei der CO₂-neutralen Produktion kommen laut Mercedes-Benz zwei Stellhebel zum Einsatz: Die effiziente Erzeugung und der reduzierte Verbrauch von Energie. Mit Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmeräder oder Wärmerückgewinnung sei es dem Mercedes-Benz Werk Rastatt gelungen, seit 2011 den spezifischen CO2-Ausstoß pro Fahrzeug in der Produktion um fast die Hälfte zu reduzieren. Als weiteres Beispiel nennt der OEM den neuen Energie- und Umweltinformationspfad im Mercedes-Benz Werk Rastatt. Das nächste große Projekt steht laut dem Autohersteller bereits auf dem Programm: Ab 2022 soll der Strom für das Mercedes-Benz Werk Rastatt, wie auch in den anderen europäischen Mercedes-Benz Werken, komplett aus regenerativen Quellen wie Wind, Solar und Wasserkraft stammen.