Die beiden Crossover Kodiaq und Karoq von Skoda sind prächtig in den verschiedenen Märkten eingeschlagen. Und die Tschechen geben bei Allradmodellen und SUV weiter Gas. Seat hat es vorgemacht und mit dem Arona überaus erfolgreich ein Einstiegsmodell positioniert und auch bei VW steht der Polo-SUV namens T-Cross in den Startlöchern. Da will Skoda nicht zurückstehen und bekommt ebenfalls einen dritten SUV. Wie der aussieht, gibt es auf der ersten europäischen Automesse des Jahres am Genfer See zu sehen, wo die Studie des Skoda Vision X ihre Premiere feiert.

Die Optik mit leichten Kombitendenzen zeigt die Verwandtschaft zu den größeren Skoda SUV Kodiaq und Karoq. Bei Motor und Antrieb bedient sich der kommende Einsteiger-SUV im Konzernregal und bietet ein ähnliches Paket wie der Seat Arona. Zum Start dürfte daher auch er mit dem 1,0 Liter großen Turbo-Dreizylinder zu bekommen sein, der 70 kW / 95 PS leistet. Gerade in südeuropäischen Ländern erfreut sich der Spanier als 1.6 TDI großer Nachfrage, der mit seinem 95-PS-Selbstzünder auf gleichem Niveau liegt. Beide Triebwerke sind nur mit Fünfgang-Handschaltung und Frontantrieb zu bekommen. Anzunehmen, dass der neue Skoda-SUV beide Triebwerke zumindest noch in einer zweiten Leistungsstufe von 85 kW / 115 bekommt, die dann wahlweise mit Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-Doppelkupplung kombiniert sind. Eine Allradversion ist nicht in Planung. Vielmehr soll es ebenso wie bei dem größeren Skoda Karoq eine komplette Vernetzung, einen variablen Innenraum und verschiedene Clever-Lösungen geben. Der Einstiegspreis dürfte bei rund 16.000 Euro liegen.