Volkswagen-Spitze

VW-Haupteigner Porsche SE schreibt wegen der Coronakrise im ersten Halbjahr Verluste. Bild: Volkswagen

| von Roswitha Maier

Eine Prognose zum Gesamtjahr traut sich der Konzern angesichts der ungewissen weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie nach wie vor nicht zu. Man erwarte allerdings am Jahresende ein positives Ergebnis, hieß es. Die von den Familien Porsche und Piëch kontrollierte Porsche SE (PSE) hält gut 53 Prozent der Stammaktien von Volkswagen. Die PSE hatte ihren Anteil im Frühjahr noch einmal leicht erhöht. Zwar gibt es noch einige weitere Beteiligungen, das Geschäft hängt aber zum allergrößten Teil an der Entwicklung des VW-Konzerns, der im ersten Halbjahr gut eine Milliarde Euro Verlust eingefahren hatte.

Genau wie VW plant auch die PSE, die Dividende für das Jahr 2019 zu kürzen. Je Vorzugsaktie sollen nun nur noch 2,21 Euro ausgeschüttet werden, für jede Stammaktie soll es rund 2,20 Euro geben. Das wären jeweils 90 Cent weniger als ursprünglich geplant. Sämtliche Stammaktien werden von den Familien Porsche und Piëch gehalten. Alle übrigen Aktionäre haben mit ihren Vorzugsaktien kein Stimmrecht, bekommen dafür im Gegenzug aber eine geringfügig höhere Dividende.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_apr" existiert leider nicht.