Audi Werk Neckarsulm

Audi investierte große Summen in die Standorte Ingolstadt und Neckarsulm. Bild: Audi

Das geht aus Berechnungen der Beratungsgesellschaft EY hervor. Gründe dafür sind die hohen Verkaufszahlen in den beiden Rekordmärkten China und USA sowie die Rückkehr des lange Zeit schwachen europäischen Marktes. Zudem erfordere der rasante Umbruch der Branche in Richtung Digitalisierung und Elektromobilität hohe Summen.

Am meisten investierte die Branche demnach mit 13,5 Milliarden Euro in den USA, gefolgt von Deutschland (12 Milliarden), Mexiko (4,9), China (4,5) und Spanien (4,2). Die größte Einzelinvestition gab es in Spanien. Rund 3,3 Milliarden Euro flossen in das Stammwerk von Seat in Martorell bei Barcelona, gefolgt von Ford, die 2,25 Milliarden Euro in Mexiko in Motoren- und Getriebewerke steckte. Knapp dahinter stehen die Investitionen von Fiat-Chrysler in Brasilien mit 2,2 Milliarden Euro.

In Deutschland gab es allein sechs Großinvestitionen. Audi steckte insgesamt 1,5 Milliarden Euro in die Werke Ingolstadt und Neckarsulm, VW 1,3 Milliarden Euro in die drei Werke in Sachsen und Porsche insgesamt 1,1 Milliarden Euro in die Produktionsstätten in Zuffenhausen, Ludwigsburg und Weissach. Daimler investierte jeweils eine Milliarde in die Werke in Rastatt, Untertürkheim und Wörth.

Unter den 16 größten Herstellern der Welt waren zwei deutsche Autokonzerne führend. Volkswagen steckte mehr als 10 Milliarden Euro in neue Projekte, knapp dahinter folgte Daimler mit 9,4 Milliarden Euro. Auf den weiteren Plätzen folgten Ford (8,5) und General Motors (8,2).

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Automobilhersteller Automobilzulieferer

gp / Quellen: Dow Jones Newswires, dpa-AFX