Audi-Hauptversammlung 2016

Für das vergangene Jahr hatten die Audi-Vorstandsmitglieder laut Geschäftsbericht zwar eine geringere variable Vergütung erhalten, insgesamt summierten sie sich aber immer noch auf 15,4 Millionen Euro.

Vor allem für empfangene Bonuszahlungen gab es am Donnerstag (12.5.) bei der Audi-Hauptversammlung in Ingolstadt heftige Kritik. "Das steht doch alles in keinem Verhältnis mehr", sagte Andreas Breijs von den Aktionärsvertretern der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Er forderte einen kompletten Verzicht des Vorstands auf Bonuszahlungen. "Was muss passieren, damit Sie Verantwortung übernehmen?", fragte er die Manager der wichtigen VW-Tochter.

Für das vergangene Jahr hatten die Audi-Vorstandsmitglieder laut Geschäftsbericht eine variable Vergütung von insgesamt 15,4 Millionen Euro erhalten. Damit sank die Summe dieser Bezüge um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, machte aber noch immer den Großteil der gesamten Vergütung aus. Angaben zu den Bezügen einzelner Vorstände macht Audi, anders als viele börsennotierte Unternehmen, nicht.

 

Audi-Chef Rupert Stadler verteidigte die Höhe der Boni. Es gebe ein Regelwerk, nach dem sich die Höhe der Zahlungen richtet - und das gelte "in guten wie in schlechten Zeiten". Auch der Vorstand des Mutterkonzerns VW hatte bereits heftige Kritik für die Auszahlung von Boni für das vergangene Jahr einstecken müssen. Konzernchef Matthias Müller, der auch gleichzeitig Aufsichtsratschef bei Audi ist, wird das den VW-Aktionären bei der Hauptversammlung im Juni erklären müssen.

Audi gehört zu 99,55 Prozent dem VW-Konzern, damit ist lediglich ein sehr geringer Teil der Papiere im Besitz von Einzelaktionären. Anstelle einer Dividende erhalten die VW-Einzelaktionäre eine Ausgleichszahlung in Höhe der Dividende, die der VW-Konzern für jede seiner Stammaktien ausschüttet. Nach dem Verlust im vergangenen Jahr soll dieser Wert lediglich bei 11 Cent je Stammaktie liegen. So lange die VW-Hauptversammlung diese Dividende aber noch nicht beschlossen hat, müssen auch Audi-Anleger noch auf ihre Zahlung warten. Die VW-Hauptversammlung, bei der die Dividende beschlossen wird, soll am 22. Juni stattfinden.

  • Audi SQ7 TDI - startet bei knapp 90.000 Euro im Sommer. Bild: press-inform / Sommer

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  • Bentley Bentayga - auch der Brite kommt bald mit dem mächtigen V8-Diesel. Bild: press-inform /

    Bentley Bentayga - auch der Brite kommt bald mit dem mächtigen V8-Diesel. Bild: press-inform / Bentley

  • Der Innenraum des Audi SQ7 TDI. Bild: press-inform / Sommer

    Der Innenraum des Audi SQ7 TDI. Bild: press-inform / Sommer

  • Audi SQ7 TDI - mit 320 kW / 435 PS und 900 Nm maximalem Drehmoment. Bild: press-inform / Sommer

    Audi SQ7 TDI - mit 320 kW / 435 PS und 900 Nm maximalem Drehmoment. Bild: press-inform / Sommer

  • Audi SQ7 TDI. Bild: press-inform / Sommer

    Audi SQ7 TDI. Bild: press-inform / Sommer

  • Range Rover SV Autobiography - mit einem 340 PS starken V8-Diesel. Bild: Land Rover

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  • Audi SQ7 TDI. Bild: press-inform / Sommer

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  • Porsche Cayenne S Diesel mit seinem 385 PS starken V8-Diesel. Bild: press-inform / Porsche

    Porsche Cayenne S Diesel mit seinem 385 PS starken V8-Diesel. Bild: press-inform / Porsche

  • Mercedes GLS - ihn gibt es nur als Benziner oder mit einem V6-Diesel. Bild: Dirk Wehenmeyer

    Mercedes GLS - ihn gibt es nur als Benziner oder mit einem V6-Diesel. Bild: Dirk Wehenmeyer

  • BMW X6 - auf Wunsch als M 50d mit 381 PS und einem Dreifach-Sechszylinder-Turbo. Bild: BMW

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