BMW i3

Der BMW i3 ist in den USA in die Kritik geraten. Bild: BMW

Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Die i3-Besitzer verlangen darüber hinaus eine Entschädigungszahlung.

Das Prinzip ist im Grunde einfach: Der kleine Benzinmotor, Range Extender genannt, treibt bei zu niedrigem Ladezustand der Batterie einen Generator an. Der wiederum speist den Akku des Stromers. Das soll die Reichweite des Elektroautos nahezu verdoppeln.

Den Klägern zufolge könne im Range Extender-Betrieb jedoch die Geschwindigkeit bei hoher Belastung ohne Vorwarnung deutlich abfallen. Das geschehe zum Beispiel, wenn der BMW i3 eine Steigung hochfährt oder vollbesetzt ist. Das gefährde die Sicherheit der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer, heißt es.

Der Münchner Premiumhersteller weist in den Unterlagen zum i3 mit Range Extender darauf hin, dass bei einem Ladezustand von nur noch 1,9 Prozent in bestimmten Fahrsituationen das Fahrzeug automatisch die Leistung zurücknimmt. Anwalt Jonathan Michaels von der beauftragten Kanzlei MLW führte jedoch an, dass die plötzliche Drosselung der Geschwindigkeit die Sicherheit der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer gefährden könnte. 

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