BMW-Rad mit Logo

Will am Zahn der Zeit bleiben: BMW will mit dem neuen Entwicklungszentrum an alternativen Antrieben forschen. Bild: BMW

Ein Absatzplus von 18,4 % verbuchte BMW im ersten Halbjahr des Jahres 2017 in der Volksrepublik China. Damit verbunden sind auch die höheren Importe (+13 %) und die höhere lokale Produktion (+ 21,6%) in der Volksrepublik.

Laut den Analysten von IHS Markit verkaufte BMW in China insgesamt 293.280 Einheiten von Anfang Januar bis Ende Juni in diesem Jahr. Damit überholte BMW den einstigen China-Premiumprimus Audi. Die VW-Premiumtochter aus Ingolstadt setzte im ersten Halbjahr 254.785 Einheiten in China ab – ein Minus von 12,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mittlerweile ist BMW gemessen am Absatz der größte Premium-OEM in China. Gegenüber Erzrivale Mercedes-Benz verkaufte BMW knapp über 600 Autos mehr in China. Die Daimler-Marke setzte den IHS-Analysten nach 292.676 Autos in China während dem ersten Halbjahr ab.

Neues China-Forschungszentrum

BMW investiert kräftig auf dem größten Automarkt der Welt. Letzte Woche weihten die Münchner einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua nach ihr größtes Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands ein: Die in Kooperation mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner Brilliance entstandene Einrichtung ist 40.000 Quadratmeter groß. Dort forschen und entwickeln etwa 800 Mitarbeiter unter anderem an alternativen Antrieben. Etwa 75 % der Belegschaft kommt nach IHS Markit aus China. Erst im Mai eröffnete BMW seine Werkserweiterung in Shenyang.

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