BMW 330e und Antriebsstrang

BMW 330e und Antriebsstrang: Der Münchener Autobauer will mit einer flexiblen Produktionsbasis das Angebot an elektrischen und konventionellen Fahrzeugen schnell an die Entwicklung der Nachfrage anpassen, dabei aber doppelte Investitionen vermeiden. Bild: BMW

| von Andreas Karius

Die Märkte seien angesichts der voraussichtlich sehr dynamischen Entwicklung der Elektromobilität im nächsten Jahrzehnt schwer zu prognostizieren, hieß es am Dienstag (21. März) vom Unternehmen. "Eine erfolgreiche Strategie für die Elektrifizierung muss beides abdecken können: optimistische wie auch zurückhaltende Szenarien", sagte Finanzvorstand Nicolas Peter in München.

Dank einer flexiblen Produktionsbasis wolle BMW daher doppelte Investitionen in Anlagen vermeiden und das Angebot an elektrischen und konventionellen Fahrzeugen schnell an die Entwicklung der Nachfrage anpassen, sagte Vorstandschef Harald Krüger.

BMW hatte früh viel in elektrifizierte Autos wie den i3 investiert - der Verkaufserfolg blieb bisher aber bescheiden. In diesem Jahr will der Dax-Konzern von dem i3 mit Plug-in-Hybrid-Antrieb - also mit einem kombinierten Elektro-Verbrennungsmotor - das 200.000ste Fahrzeug ausliefern. Das Modell gibt es seit rund vier Jahren. Insgesamt verkauft BMW pro Jahr über 2 Millionen Fahrzeuge.

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