Demnächst auch aus Finnland: Mercedes lässt den GLC ab 2017 auch bei Valmet Automotive bauen

Demnächst auch aus Finnland: Mercedes lässt den GLC ab 2017 auch bei Valmet Automotive bauen Daimler (Bild: Daimler)

Die zusätzlichen Einheiten des Mittelklasse SUV werden ab 2017 im Valmet-Werk Uusikaupunki produziert. „In unserer globalen Produktionsstrategie ist die Zusammenarbeit mit Auftragsfertigern ein wichtiger Faktor“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. „Wir reagieren flexibel auf die Nachfrage in unseren Märkten und können Kundenwünsche schneller bedienen.“

Das Werk Bremen sei als Hauptproduktionsstandort des GLC hoch ausgelastet. Daher greift dre Autobauer auf zusätzliche Kapazitäten einer Auftragsfertigung zurück. In Bremen, Stammwerk der C-Klasse, wurden im vergangenen Jahr knapp 340.000 Fahrzeuge produziert. In diesem Jahr werde die Zahl darüber liegen, zudem werden die Kapazitäten weiter ausgebaut. „Nach dem starken Anlauf des GLC in Europa ist der Nachfolger des GLK erstmals ab Dezember auch als Rechtslenker erhältlich. Davon erwarten wir weitere Wachstumsimpulse“, sagt Daimler-Vertriebsvorstand Ola Källenius.

„Mit Valmet Automotive haben wir einen bewährten und zuverlässigen Partner, der für Spitzentechnologie steht“, betont Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität. „Seit 2013 fertigen wir dort die A-Klasse. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir mit dem GLC fortführen.“

Valmet Automotive baut seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der A-Klasse in Uusikaupunki. Insgesamt umfasst der Auftrag bis 2016 mehr als 100.000 Einheiten. Der Umfang des GLC-Auftrags bewegt sich in einer vergleichbaren Größenordnung.

Als das globale Lead-Werk für den GLC wird Bremen den Anlauf der Baureihe bei Valmet Automotive in gleicher Weise unterstützen wie bereits den erfolgreichen Anlauf bei BBAC in Peking im Oktober 2015.

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fv

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