Roboterstaubsauger Dyson 360 Eye

Der Roboterstaubsauger Dyson 360 Eye dürfte mit den geplanten Elektrofahrzeugen kaum eine nennenswerte Ähnlichkeit haben. Derzeit sucht Dyson 300 Ingenieure. Bild: Dyson

Derzeit verfügt Dyson bereits über ein Team von 400 Ingenieuren, die an dem ersten Elektrofahrzeug des Konzerns entwickeln. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich von Dyson soll zeitnah von Malmesbury nach Hullavington / Wiltshire verlegt werden. Dyson kann ohne das Autogeschäft auf überaus erfolgreiche Zahlen blicken. Im vergangenen Jahr stieg das Jahresergebnis um 27 Prozent auf 1,1 Milliarden US Dollar an.

IHS sieht das Engagement des Unternehmensinhabers James Dyson in Bezug auf die Entwicklung eines Elektroautos skeptisch, da der Schritt von den aktuellen Geschäftsbereichen Staubsauger und Handtrockner hin zum Automobil besonders groß sei. Dyson ist unverändert auf der Suche nach einem externen Fertigungspartner, um das Elektroauto zu bauen. Das britische Unternehmen selbst will sich darauf konzentrieren, Technologielieferant zu sein. Laut einem früheren Bericht der Financial Times will sich Dyson zunächst auf die Einführung von drei Fahrzeugen konzentrieren. In einem ersten Schritt soll es um die Etablierung wichtiger Aspekte der Serienproduktion gehen, wie zum Beispiel den Markteintritt, die Lieferkette und einen potenziellen Kundenstamm. Es wird erwartet, dass es sich um einen kleinen Produktionslauf handelt, der bei weniger als 10.000 Einheiten liegen soll. Die nachfolgenden Modelle sollen in wesentlich größeren Mengen verkauft werden.

Das Unternehmen möchte auch einer der ersten Fahrzeughersteller sein, der ein Elektrofahrzeug mit Festkörperbatterien anbietet. Das erste Fahrzeug dürfte jedoch von traditionellen Lithium-Ionen-Batterien angetrieben werden. Eine Entscheidung über den Produktionsstandort wurde bisher nicht getroffen.