FCA Headquarter

Schwere Vorwurf gegen den FCA-Konzern: Händler sollen bestochen worden sein, damit sie bessere Verkaufszahlen melden. Bild: FCA

Das berichtet Bloomberg Business. Demnach seien zumindest zwei Händler bekannt, bei denen so verfahren wurde. Eine offizielle Stellungnahme von Fiat-Chrysler liegt bislang noch nicht vor.

Nach Informationen verschiedener US-Medien sollen Summen in Höhe von 10.000 Dollar und mehr geflossen sein, damit die Händler positivere Zahlen melden. In einem Fall soll ein Händler in einem Monat 85 Neuwagen nur auf dem Papier verkauft haben. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Automotive News zufolge reichten zwei Autohändler in Chicago Anklage wegen Nötigung gegen Fiat-Chrysler ein. Sie gaben demnach an, der Konzern habe ihnen hohe Geldsummen für den Fall versprochen, dass sie Fahrzeuge als verkauft angeben, obwohl die Autos dies nicht waren. Mit einigen seiner Händler habe Fiat Chrysler sich dementsprechend geeinigt, um die monatlichen Verkaufszahlen zu schönen.

Fiat-Chrysler in Italien wollte den Bericht nicht kommentieren. Anfang Januar hatte der Konzern Rekordverkäufe in den USA vermeldet: Sie seien um 7 Prozent auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge gestiegen. Besonders gut hätten sich Autos der Marke Jeep verkauft.

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gp