GM Werk Arlington

2014 liefen in Arlington rund 281.000 Autos vom Band. – Bild: GM

Das geht aus übereinstimmenden Berichten von US-Medien hervor. Der Grund für die umfangreichen Investitionen: Die Nachfrage nach sogenannten Full-Size-SUV von General Motors sei so groß, dass der Autobauer nicht schnell genug produzieren könne. Dabei läuft das Werk Arlington mit seinen 3.800 Arbeitern schon seit zwei Jahren im Drei-Schicht-Betrieb auf Anschlag.

Durch die Erweiterung dürften neue Arbeitsplätze hinzukommen. Aktuell fertigt GM hier die Chevrolet-Modelle Tahoe und Suburban sowie GMC Yukon und Cadillac Escalade. 2014 liefen in Arlington rund 281.000 Autos vom Band, 2013 waren gut 278.000. Das Gros macht dabei der Chevy Tahoe mit mehr als 111.000 Einheiten jährlich aus, wie Daten der Marktbeobachter von IHS belegen. Vom Luxus-Allradler Escalade produzierte der Autobauer 2014 etwas mehr als 28.000 Einheiten.

Die Vergrößerung scheint dringend notwendig zu sein. Denn laut Autodata Corporation konnte General Motors im Juni seine SUV-Verkaufszahlen noch einmal um 10 Prozent steigern. Niedrige Spritpreise in den USA führen dazu, dass die Autokäufer sparsamere Kompaktmodelle links liegen lassen und sich lieber für große Sport-Utility-Vehicles interessieren.

Der Run auf die SUVs könnte zudem den Gewinn von General Motors steigen lassen. Cadillac Escalade und Co gelten nämlich als die wichtigsten Margenbringer des Autobauers. Über 10.000 Dollar verdient GM pro verkauftes Auto.

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Gabriel Pankow