Chevrolet Bolt

Die Produktion des Elektrofahrzeugs Chevrolet Bolt soll weiter erhöht werden.

| von Stefan Grundhoff

Details über die Produktionserhöhung behielt Mary Barra für sich, verwies jedoch auf eine steigende Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben: „Unser Engagement für eine rein elektrische, emissionsfreie Zukunft ist unerschütterlich, unabhängig von Änderungen an zukünftigen Kraftstoffsparstandards. Ein gemeinsamer Standard ermöglicht es uns, Innovationen voranzutreiben." Darüber hinaus forderte Barra die US-Regierung auf, die Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge in Höhe von derzeit 7.000 US-Dollar beizubehalten, um den Absatz zu sichern. Neben der Fortführung der Steuergutschrift sagte Barra, die Energiewirtschaft und andere Interessengruppen müssten als Partner bei der Entwicklung einer robusten EV-Ladeinfrastruktur ins Boot geholt werden.

Abgesehen davon, dass die Produktionsvolumina des Bolt EV erhöht werden sollen, bekräftigte Barras mit ihren Äußerungen, dass das GM-Angebot an elektrischen Fahrzeugen ausgeweitet werde. General Motors will bis 2023 20 weitere Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. IHS Markit prognostiziert, dass die Bolt EV-Produktion von 28.458 Einheiten im Jahr 2017 auf rund 56.000 Einheiten im Jahr 2019 ansteigen soll. Ein weiterer Anstieg wäre möglich, wenn GM weitere Aufträge von Fahrdienstanbietern wie Lyft, Maven oder Cruise bekäme. General Motors kündigte ferner an, dass im kommende Jahr eine autonome Version Chevrolet Bolt vorgestellt werde.