Hyundai_SUV-Welle_Wachstum 2017

Der Tucson ist für Hyundai ein echter Verkaufsschlager. 2017 wollen die Südkoreaner auf der SUV-Welle wieder stärker wachsen, in China will man den lokalen Herstellern mit einem Billig-SUV Paroli bieten. Bild: Hyundai

Die Erfolgsstory des südkoreanischen Doppels Hyundai-Kia in den vergangen Jahren war beeindruckend, allerdings hat in den vergangenen beiden Jahren die Wachstumsdynamik nachgelassen. Im laufenden Jahr verzeichnen beiden Marken leicht rückläufige Zahlen.

Nun hat der Autobauer in Südkorea vorgestellt, wie man wieder zu höheren Wachstumsraten kommen will – ohne dabei aber konkrete Zahlen zu nennen. Was die Rahmendaten für die eigenen Planungen anbelangt, gehen Hyundai wie auch Kia von einem weltweiten Wachstum von nur 1,8 Prozent auf 90,68 Millionen Neuzulassungen aus. In China erwartet der Hersteller ein Plus von 4,4 Prozent, unter Druck bleiben werde der heimische Markt in Südkorea mit -3,5 Prozent.  

Dem relativ schwachen Wachstum will Hyundai mit einer SUV-Offensive begegnen. Mit Blick auf die in China durch den SUV-Boom erstarkenden lokalen Marken kündigte Haundai nicht nur mehr Modelle an, sondern ein Billig-SUV ohne jeden „Schnickschnack, das in Changzhou gebaut werden soll. Für 2018 steht ein Subcompact SUV auf dem Programm, das im Werk Chongqing produziert werden soll.

Zweites großes Thema spielt der verstärkte Rollout von Autos mit umweltfreundlichem Antrieb. Speerspitze ist hier der in einzelnen Märkten bereits erhältilche Ioniq.

Zudem wolle man durch stärker auf die Bedürfnisse einzelner Regionen zugeschnittenen Modelle die Wettbwerbsfähigkeit weiter steigern, kündigte der Autobauer an.

 

Konsortium für autonomes Fahren beigetreten 

Im Zusammenhang mit der Strategie für 2017 teilte Hyundai mit, dass man einem internationalen Konsortium zur Entwicklung des autonomen Fahren und der entsprechenden Standards und Regularien beigetreten sei. Diesem Konsortium gehören 12 Autohersteller, unter anderem Volkswagen, GM und Volvo an, die IT-Unternehmen Qualcomm und Ericsson sowie Uber und United Parcel.