IG Metall-Chef Jörg Hofmann

IG Metall-Chef Jörg Hofmann hat sich für einen Fond ausgesprochen, der mittelständischen Unternehmen helfen könnte. Bild: IG Metall

| von Werner Beutnagel

"Insolvente Betriebe sind nicht innovationsfähig", sagte Hofmann im ZDF Morgenmagazin. Nur wenn die Branche stabilisiert werde, könne die Transformation hin zu klimafreundlicher Mobilität und neuen Mobilitätskonzepten funktionieren. Der Wechsel zur E-Mobilität könne nur gelingen, wenn die Firmen, die derzeit noch in der Verbrennertechnologie tätig seien, die Chance bekämen, sich umzustellen.

Hofmann betonte: "Wir wollen keine Staatssubventionen, sondern wir möchten über den Mittelstandsfonds auch privates Kapital akquirieren." Mit einem solchen Fonds, den auch SPD und Grüne fordern, soll vor allem mittelständisch geprägten Zulieferern über finanzielle Engpässe hinweggeholfen und die Umstellung auf umweltfreundliche Antriebe gefördert werden.

Am Dienstagabend kommen Vertreter der Automobilindustrie mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Spitzentreffen zusammen. Außer der IG Metall machen sich auch Grüne und SPD für einen staatlichen Beteiligungsfonds stark, der vor allem mittelständischen Zulieferern in der Autoindustrie zu Hilfe kommen soll. Das Ziel: Jobs sollen gesichert werden, die Firmen sollen über finanzielle Engpässe hinwegkommen und weiter in den Branchenwandel investieren können.

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