Isuzu

Bei Isuzu wird ab April das Ressort Planung und Finanzen in drei Geschäftsbereiche unterteilt. Auch insgesamt organisiert sich der Autobauer neu. Bild: Isuzu

| von Stefan Grundhoff

Die Abteilung Unternehmensförderung wird dabei nicht nur die Geschäftsbereiche Produktstrategie und Management, sondern auch die neu eingerichtete Systemabteilung umfassen. Es wird ferner eine Abteilung eingerichtet, die eine Integration der vorhandenen Bereiche für Vertriebsplanung und Vertrieb darstellt. Shinichi Takahashi wurde in diesem Zusammenhang zum Senior Management Executive Officer für den Bereich Technologie und Entwicklung befördert. Der bisherige After-Sales-Geschäftsführer Shigeji Sugimoto wird als Präsident für Isuzu Motors International fungieren. Alle Änderungen werden zum 1. April wirksam. Durch sie soll der Unternehmenswert der gesamten Isuzu-Gruppe im Rahmen der mittelfristigen Geschäftsstrategie gesteigert werden. Die Anzahl der Abteilungen bei Isuzu wird nach diesen Änderungen von 97 unmerklich auf 98 steigen.

Im Dezember 2019 unterzeichnete Isuzu mit Volvo eine unverbindliche Absichtserklärung, um eine globale Technologiepartnerschaft aufzubauen und ein kombiniertes Schwerlastkraftwagengeschäft für Isuzu Motors und UD Trucks in Japan und auf internationalen Märkten zu bilden. Isuzu arbeitet dabei auch mit Honda an gemeinsamen Forschungsarbeiten zu schweren Lastkraftwagen mit Brennstoffzellenantrieb.

Laut Verkaufsdaten von IHS Markit verkaufte Isuzu im Jahr 2019 rund 490.000 Fahrzeuge, ein Rückgang von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wobei der größte Teil des Rückgangs auf den Verkauf von mittleren und schweren Nutzfahrzeugen zurückzuführen ist. IHS prognostiziert für 2020 einen Rückgang um 3,4 Prozent im Jahresvergleich auf rund 473.000 Einheiten.