Mazda

Ab April wird Mazda Änderungen an seinem US-Geschäft vornehmen. Konkret ist die Projektstruktur des Gemeinschaftsunternehmens mit Toyota betroffen. Bild: Mazda

| von Stefan Grundhoff

Der japanische Autohersteller plant, die Projektstruktur von Mazda Toyota Manufacturing USA (MTMUS), seinem Joint Venture mit Toyota für den Betrieb der amerikanischen Montagewerke, neu zu organisieren. Das Büro für Produktionsvorbereitung wird abgeschafft und dessen Aktivitäten an Mazda North American Operations (MNAO) und MTMUS übertragen. Die Geschäftstätigkeit wird von der Abteilung für Unternehmensplanung und -entwicklung sowie dem Werk im japanischen Hiroshima unterstützt.

Darüber hinaus wird das Personalbüro in Personalabteilung umbenannt und neue Abteilungen hinzugefügt, darunter Personalplanung und Arbeitsbeziehungen, Personalentwicklung und Personaldienstleistungen. Masashi Aihara, derzeit General Manager im amerikanischen Produktionsvorbereitungsbüro, wird Präsident von MTMUS, während Ikuo Sugiyama der neue Senior Vice President von MTMUS sein wird.

Mazda will mit seinen Veränderungen die Effizienz von Mazda Toyota Manufacturing verbessern. Hierzu werden künftig alle Aufgaben, einschließlich Fabrikbau, Produktionsvorbereitungen und Förderung der Geschäftsstruktur, von MNAO und MTMUS übernommen. Änderungen in der Personalabteilung sollen Mazda zudem helfen, strategische Planungsfunktionen von operativen Funktionen zu unterscheiden, um schneller und besser auf komplexe Probleme reagieren zu können.