Headquarter von Mercedes-Benz in den USA

Headquarter von Mercedes-Benz in den USA: Der Hersteller startet mit zwei Abo-Diensten in Nashville und Pittsburgh. Bild: Daimler

Das Fahrzeug-Abonnement-Programm soll in den drei Ebenen Signature, Reserve und Premier mit monatlichen Gebühren zwischen 1.095 und 2.995 Dollar sowie einer einmaligen Aktivierungsgebühr von 495 Dollar starten. Die Kunden haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Modellen von Sport Utility Vehicles, Limousinen, Coupés, Cabriolets, Roadstern und Kombis. Jede Service-Stufe ermöglicht auch den Zugriff auf entsprechende Mercedes-AMG-Modelle. Die Autos werden über eine App bestellt und von einem Concierge an einen Wunschort geliefert. Die monatliche Gebühr beinhaltet dabei Versicherung, Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe und Fahrzeugwartung. Mercedes wird das Pilotprogramm in den beiden Städten Nashville und Pittsburgh auf rund 70 Mitglieder begrenzen.

Allerdings unterstreicht Mercedes-USA-CEO Dietmar Exler, dass die Nachfrage nach dem Abonnement-Service derzeit bereits rund zehnmal so hoch sei. Mercedes will zu jedem Zeitpunkt ein Inventar von etwa 100 Fahrzeugen vorhalten und erwartet, dass Service-Mitglieder die Fahrzeuge zwei- bis dreimal pro Monat wechseln werden. Nach Angaben des US-CEO soll das Pilotprojekt nach 12 bis 18 Monaten rentabel sein soll: „In den ersten sechs Monaten mit der hohen Anzahl von Fahrzeugen ist es fast unmöglich, profitabel zu sein. Es ist am Anfang wichtiger, dass wir den richtigen Service liefern." Unterstützt wird der Abo-Dienst vom lokalen Händler sowie Mercedes Financial Services. Die Preisstruktur von Mercedes ist vergleichbar mit der anderer, ähnlicher Programme. Der Preis des BMW-Abo-Service liegt zwischen 2.000 und 3.700 Dollar pro Monat, während die Kosten von Porsche zwischen 2.000 und 3.000 Dollar pro Monat liegen.