Nissan Lief in der Produktion

Nissan musste im Jahr 2020 deutliche Verluste hinnehmen. Bild: Nissan

Absatzeinbußen in Nordamerika und anderen wichtigen Märkten in Folge der Corona-Pandemie setzten dem Autobauer deutlich zu. Nissan rechnet auch damit, das zweite Geschäftsjahr in Folge mit roten Zahlen abzuschließen. Allerdings dürfte der Nettoverlust 530 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro) betragen und damit geringer als zuvor geschätzt (615 Milliarden Yen) ausfallen. Nissan hatte im vorherigen Geschäftsjahr wegen der Corona-Pandemie einen Fehlbetrag von 671,2 Milliarden Yen verbucht - die ersten roten Zahlen seit elf Jahren.

Der Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres sank um 29,2 Prozent auf 5,32 Billionen Yen (42 Milliarden Euro). Dank Kürzungen unter anderem der Produktions- sowie Fixkosten verbessere sich die Lage von Quartal zu Quartal, hieß es. So fiel im dritten Geschäftsquartal wieder ein operativer Gewinn von 27,1 Milliarden Yen an. Unterm Strich steht ein Verlust von 37,8 Milliarden Yen (304 Millionen Euro).

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