Nissan-Pathfinder-Hybrid

Schlechte Verkaufszahlen: Nissan stoppt die Bänder im Werk St. Petersburg. – Bild: Nissan

Wegen der schwachen Verkäufe werde die Produktion in der Zeit vom 16. bis 31. März unterbrochen, teilte der Hersteller mit. Zudem würden befristete Arbeitsverträge nicht verlängert und keine neuen Mitarbeiter eingestellt. Wie viele Personen betroffen sind, nannte das Unternehmen nicht.

Die Autoverkäufe in Russland sind angesichts des rückläufigen Rubel und der schwachen Wirtschaft massiv gesunken. Alleine im Februar brach der Absatz neuer Fahrzeuge um 38 Prozent ein. Nissan gehört zu den Autobauern, die am stärksten von dem Markteinbruch betroffen sind. Die Verkäufe der Japaner sanken um 45 Prozent. Die einzigen die keine Probleme haben, sind Premiumhersteller wie Mercedes und Co.

So wie Nissan haben bereits viele andere große Autobauer in Russland auf die schwierigen Verhältnisse reagiert und die Produktion zurückgefahren. Teilweise wurden auch Stellen gestrichen. Nissan bekräftigte aber, dass man in Russland bleibe, es sei ein langfristiges Investment.

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gp / Quelle: Dow Jones Newswires