Peugeot-308-GT

Zwar machte PSA im letzten wieder Verlust. Doch die Franzosen spüren dank des eingeschlagenen Sparkurses deutlich den Aufwind . – Bild: Peugeot/press-inform

Nach zwei Jahren mit Milliarden-Verlusten verdiente Peugeot Citroen im Kerngeschäft 905 Millionen Euro – 2013 hatte das Unternehmen noch 364 Millionen operativen Verlust eingefahren.

PSA liege damit bei seinem Sparkurs über dem Plan, sagte Vorstandschef Carlos Tavares, der vor einem Jahr an die Konzernspitze gerückt war. So soll der Autobauer schon ein Jahr früher das Ziel beim freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) erreichen und bis 2017 bei dieser Kennzahl zwei Milliarden Euro einnehmen.

Keine Dividende für Aktionäre

Die Aktionäre haben davon aber noch nichts: Eine Dividende zahlt PSA angesichts der Verluste in den vorigen Jahren nicht. 2012 und 2013 hatte das Unternehmen insgesamt acht Milliarden Euro Miese gemacht und musste später ein Werk in Frankreich schließen sowie tausende Stellen streichen.

Mit dem chinesischen Partner Dongfeng als neuem Großaktionär neben dem französischen Staat soll das Geschäft außerhalb des gesättigten europäischen Markts angekurbelt werden. Vor allem in China rechnet sich PSA Chancen aus. Der Umsatz stieg 2014 konzernweit um ein Prozent auf 53,6 Milliarden Euro.

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gp