Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn

Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn bescheinigt der Autobranche Sinn für Realismus und Pragmatismus und rechnet damit, dass die Autobauer dem Kurs des neuen US-Präsidenten Trump entgegenkommen und ihre US-Produktion ausbauen. Bild: Renault-Nissan

| von Andreas Karius

Der Chef der Autobauer Renault und Nissan rechnet angesichts des neuen Präsidenten Donald Trump damit, dass die Autohersteller mit Werken in den USA ihre Produktion in dem Land ausbauen werden. "Wenn Sie in den USA eine Regierung haben, die Ihnen sagt, wer in unserem Land Autos verkaufen will, muss sie hier auch bauen, dann halten Sie sich dran", sagte Carlos Ghosn, der sowohl den französische Hersteller Renault als auch die japanische Nissan führt. Die Autobauer seien Geschäftsleute mit Sinn für Realismus und Pragmatismus.

Der neue Präsident Trump legte am Freitag (20. Januar) den Amtseid ab. Er hatte sich vor der Wahl und auch danach vehement dafür ausgesprochen, Jobs in die USA zu holen. Autobauern hatte er andernfalls mit einer hohen Steuer gedroht.


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