Carlos Ghosn breit

Will übermäßigen Einfluss des französischen Staates verhindern: Carlos Ghosn. – Bild: Renault

Renault-Nissan-CEO Carlos Ghosn soll sich demnach bei der nächsten Hauptversammlung dafür einsetzen, dass die derzeitige Regelung “Eine Aktie, eine Stimme” beibehalten wird. Damit würde der Autobauer auf Konfrontationskurs mit der französischen Regierung gehen.

Das Unternehmen hatte das Krisentreffen anberaumt, nachdem der französische Staat seine Beteiligung an dem Unternehmen ausgebaut und angekündigt hatte, bei der Hauptversammlung dann sein größeres Gewicht in die Waagschale zu werfen und gegen einen Antrag zu stimmen, das einfache Stimmrecht beizubehalten.

Hintergrund des Streits ist das im Vorjahr verabschiedete Gesetz Loi Florange, das Investoren ein doppeltes Stimmrecht einräumt, die Aktien im eigenen Namen erwerben und diese mindestens zwei Jahre lang halten. Das Gesetz kann außer Kraft gesetzt werden, wenn die Aktionäre eines Unternehmens bei einer Hauptversammlung den Beschluss fassen, alle Anteilseigner nach dem Prinzip “one share, one vote” mit dem gleichen Stimmrecht auszustatten.

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gp